Ernährung

Artgerechte Ernährung bedeutet für mich:

Weg von der ganzen Chemie und den teils ungesunden Zusätzen.

Eine gute und ausgewogene Ernährung ist schon vom ersten Lebenstag an notwendig, um späteren Krankheiten oder Missbildungen vor- bzw. entgegenzuwirken.

Da ein Hund oft erst im späteren Alter beim neuen Besitzer einzieht, sollte sehr darauf geachtet werden, dass er gesund und ausgewogen ernährt wird.

Dies vermindert ein Erkranken an Arthrose, (oder Krebs) ect........ da allseits bekannt ist, dass Getreide aufpuscht, Arthrose begünstigt und krebserregend ist.

Deshalb verzichte ich größtenteils auf Getreide im Futter.

Leider enthält das meiste Fertigfutter mehr Getreide als Fleisch , was eigentlich für den Hundemagen ungeeignet ist und nicht  der Natur des Wolfes entspricht  (von dem unser Haushund schließlich abstammt)

Für mich persönlich ist die Artgerechteste Ernährung

B.A.R.F

BiologischArtgerechteRoheFütterung

Die goldene B.A.R.F Regel lautet Roh, roh und nochmals roh!

Und keine Angst, rohes Fleisch macht Hunde nicht scharf, das ist ein weit verbreitetes  Ammenmärchen !!!

Da der Hund ein Fleischfresser ist, ist B.A.R.F genau das Richtige.

Es gibt auf dem Futtermittelmarkt unzählige verschiedene Futtersorten, die Auswahl ist so groß (vom preislichen genauso wie von den Inhaltsstoffen), so manch einer kann sich da gar nicht durch den Futterdschungel kämpfen. 

Beim Barfen dürfen dem Hund sämtliche Fleischsorten verfüttert werden, außer

Rohes Schweinefleisch !!!

Im Schweinefleisch kann  der Aujeszky Virus  enthalten sein,
was für den Menschen ungefährlich ist, aber für den Hund tötlich enden kann!!

Alle Fleischsorten können gefüttert werden:
z.b. Rind, Pferd, Lamm, Ziege, Geflügel, Wild z.b. Reh, Hase (kein Wildschwein!)...........

An  Obst- und Gemüsesorten können z.b.
Aprikosen, Erdbeeren, Rote Beete, Rucola, Zuckermais, Karotten.........

Da die Verdauung des Hundes mit Zellulose ( Zellwänden von Obst und Gemüse) nichts anfangen kann, sollten die Lebensmittel ( Obst und Gemüse) kleinstmöglich pürriert werden, am besten mit einem Pürierstab oder einem Mixer.
Die zerbrochene Zellulose wird nun verdaulicher und mit einem Schuss Öl im Gemüse/Obstbrei werden die fettlöslichen Vitamine aufgenommen bzw. dem Organismus zur Verfügung gestellt.

Ohne Pürieren hat ihr Hund zwar eine kurzzeitige Beschäftigung, aber verdauen kann er es nicht, es kommt also hinten wieder als Output im Ganzen zutage.

 

Genauso ist es wichtig gewisse Lebensmittel zu trennen und nicht zusammen zu füttern wie z.b. Fleisch und Gemüse zusammen,
allerdings Fleisch und Getreide getrennt,
Hüttenkäse und Quark nicht mit Getreide oder Fleisch füttern.
Man sollte schon die unterschiedlichen Verdauungszeiten der Futtersorten beachten!!

Verboten sind:

Zwiebeln, Lauch und alle Gewächse aus der Familie Allium!!
Unreifes Obst, Obstkerne und -steine (enthalten Blausäure)

Dies war nur ein kleiner Einblick in die

BiologischArtgerechteRoheFütterung

Natürlich bleibt es jedem selber überlassen was er seinem Hund füttert.

Selbst Leckerlie können gesunder für den Hund sein, backen Sie doch auch einmal für Ihren Hund.

Die BiologischArtgerechteRoheFütterung ist nicht so schwer wie es sich hier liest, wer einmal damit angefangen hat, wird innerhalb kürzester Zeit feststellen, wie sich sein Hund positiv verändert.

Falls Sie nähere Informationen zum B.A.R.F benötigen, setzen Sie sich bitte mit mir in Verbindung.

Information zu B.A.R.F

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Hier habe ich einen sehr interessanten Link der für diejenigen interessant ist, die gerne einmal Wissen möchten, was denn z.b.
gewisse Deklarierungen auf Hundefutterdosen- bzw. Säcken bedeuten, vorallem was man teils für teures Geld kauft.
Hier ein kleiner Leitfaden durch den Futtermitteldschungel

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Probieren Sie doch einmal dieses Rezept aus, Sie werden sehen, Ihr Hund liebt Sie mehr wie je zuvor.

Thunfischkräuterecken:

3 Tassen Dinkelmehl (= ca. 500gr)
1  Ei, 1Pck Trockenhefe,
1-2 Dosen Thunfisch,
1-2 Eßl. Kräuter (Selbstgesammelt oder aus der Kühltheke)
bei Bedarf 3-4 feinpürrierte Karotten
Einen guten Schuß Öl (kaltgepresstes)

Das Ganze dann mit dem Mixer vermengen und solange lauwarmes Wasser zugeben, bis ein sämiger Rührteig (ähnlich wie Rührteigkuchen) entsteht.
Diese Menge ist ausreichend für ein Backblech, das bei ca. 150 grad 45-60min im Ofen gebacken wird.

Den Teig erkalten lassen, in kleine Ecken schneiden, entweder im Ofen trocknen lassen (werden schön knusprig), oder in Tüten einfrieren und nach Bedarf entnehmen.

Ich wünsche Ihrem Hund  Guten Appetit 

   

 

"Wo Wissen aufhört, fängt Gewalt an"